Einzelheiten zur Schiffsspezifikation
| Technische Kategorie | Marinespezifikation |
|---|---|
| Materialqualität | ASTM A182 F316L (UNS S31603) |
| Standards | ASME B16.5, JIS B2220, DIN 2576 |
| Druckklassen | 150#, 300#, 5K, 10K, 16K |
| Größenbereich | DN15 bis DN1000 (1/2" bis 40") |
| Oberflächenbehandlung | Eingelegt, passiviert, hochglanzpoliert (optional) |
| Zertifizierung | Vollständig MTC 3.1, CCS/DNV/BV-kompatibel |
Schiffbau und Offshore-Anwendungen
Diese 316L-Aufsteckflansche werden häufig im Schiffbau für Seewasserkühlsysteme, Heizöltransferleitungen und Löschwasserleitungen verwendet. Auf Offshore-Plattformen dienen sie in Entsalzungsanlagen und Abwasseraufbereitungssystemen. Durch ihre einfache Ausrichtung eignen sie sich ideal für die engen Räume in Schiffsmaschinenräumen und Pumpengestellen. Sie kommen auch häufig in chemischen Verarbeitungsanlagen an der Küste vor, wo der Salzgehalt in der Luft hoch ist. Da 316L nicht reaktiv ist, werden diese Flansche auch in Trinkwassersystemen von Kreuzfahrtschiffen und in Bereichen, in denen Lebensmittel verarbeitet werden, verwendet. Ihre Vielseitigkeit ermöglicht den Einsatz auf verschiedenen Meeresplattformen, von kommerziellen Tankern bis hin zu Umspannwerken für Offshore-Windparks, und bietet eine sichere und wartungsfreie Verbindung unter den schwierigsten maritimen Bedingungen.
Betriebsvorteile
- Überlegene Beständigkeit gegen Lochfraß im Meer: Der Molybdängehalt in 316L schützt die Flanschflächen vor chloridinduzierter Korrosion.
- Niedrige Installationskosten: Aufsteckflansche erfordern weniger Präzision beim Rohrschneiden und sind einfacher auszurichten als Typen mit Vorschweißhals.
- Doppelte interne/externe Schweißnähte: Das Schweißen auf beiden Seiten des Flansches sorgt für eine starke Abdichtung und strukturelle Stabilität.
- Kohlenstoffarme Integrität: Die Sorte 316L verhindert eine Sensibilisierung beim Schweißen und sorgt so für die Korrosionsbeständigkeit in der Wärmeeinflusszone.







